Revanche gegen VfB Bad Sachsa geglückt

Maurice Strüver mit 4 Treffern Garant des Sieges

Von wegen „Meister geworden und dann Sommerfußball gespielt!“ Das galt zumindest für das Spiel gegen den VfB Bad Sachsa nicht. Die Freiheiter wollten unbedingt ihre Siegesserie weiter ausbauen und der VfB kam auch nicht auf die Freiheiter Höhen, um sich die Punkte wegnehmen zu lassen. So kam es zu einem sehr kampfbetonten Spiel, in dem die erste Hälfte des Spiels zugunsten des VfB Bad Sachsa ausgelegt werden konnte, der 1. FC Freiheit jedoch in Halbzeit Zwei dominierte und letztendlich auch die wichtigen Tore schoss.

Bei schönen sommerlichen Temperaturen zeigten beide Mannschaften, dass sie zur Spitzengruppe der Kreisliga gehören. Angetrieben von DEddy Draheimaniel Quade und Kai Ackenhausen brachten die Sachsaer ein ums andere Mal die Defensive des Gastgebers in arge Verlegenheit. Man merkte doch das Fehlen von Arne Warmuth, Hayri Calgam und Walter Len, die jetzige Abwehr hatte in dieser Besetzung (Rico Hausmann, Uli Diekhoff, Yan-Marten Winkler, dazu Marcel Draheim, noch nicht zusammengespielt. Rico Hausmann, „Eddy“  Draheim, Ulli Diekhoff und auch Tilman Fischer und Dennis Isermann, die sich oft zurückfallen ließen, leisteten Schwerstarbeit. Auch Ideengeber Andre‘ Minne wurde schmerzlich vermisst.

Trotzdem konnten die Schützlinge von VfB-Trainer Torsten Klemm den Ball anfangs nicht über die Linie bringen. An Effektivität nicht zu überbieten, nutzten die Freiheiter ihre Gelegenheiten viel besser. Maurice Strüver setzte bereits nach 4 Spielminuten ein erstes Ausrufezeichen. Als er nach schöner Einzelleistung zum 1-0 einnetzte, sah man nur erstaunte Gesichter in beiden Reihen. Und Strüver legte gleich nach. Wieder schnappte er sich das Leder, zwei, drei Gegenspieler konnten ihn nicht stoppen und somit legte er den Ball zum 2-0 ins Netz des Sachsaer Torwarts Sebastian Jäckel (18.).

Doch jetzt antworteten die VfBer ebenfalls mit einem Tor. Das 1-2 Anschlusstor aus Sicht der Sachsaer schoss Muje Javori nach einer Flanke von Daniel Quade (19.). Wieder konnte die FC-Deckung in den Folgeminuten gerade noch einige brenzlige Situationen entschärfen. FC-Keeper Marco Sukup musste ein paar Mal für seine Vorderleute retten und mit gekonnten Paraden den Ausgleich verhindern.

Als Maurice Strüver sich im Mittelfeld den Ball eroberte und auf Oiacim Selmi spielte, nutze dieser seine Freiheiten auf der rechten Seite aus, um mit schönem Pass wiederum Strüver einzusetzen, der sich das 3-1 nicht nehmen und Torwart Jäckel unter dem Jubel des Freiheiter Anhangs keine Chance ließ (30.). Und die Vorentscheidung des Spiels wurde auch noch in Halbzeit Eins erzielt. Trotz optischer leichter Überlegenheit des VfB in den Zweikämpfen wurde abermals auf Seiten des FC effektiv gekontert. Als Sukup einen langen schnellen Ball auf die linke Seite schlug und Landry Kan danach Selmi schickte, der einen feinen Diagonalpass auf Strüver brachte, tankte sich dieser bis zur Grundlinie durch und legte für Yan-Marten Winkler auf, der nur noch einzunicken brauchte (42.). Das 4-1 für den FCF war auch gleichzeitig der Halbzeitstand.

In Hälfte Zwei kam für den angeschlagenen Dennis Isermann Nico Mancuso aufs Feld (46.). Auch Landry Kan konnte nach einem Schlag aufs FuMorreßgelenk nicht mehr weiterspielen, für ihn kam zu seinem FC-Premiere-Einsatz Jermaine Selzer, der im Winter von Dostluk Spor zum FC Freiheit gewechselt war und nun seine Sperre abgeleistet hatte (66.). In der 68. Minute dann das endgültige Aus für den VfB Bad Sachsa. Einen weiten Abschlag von Sukup leitete Tilman Fischer per Kopf auf Maurice Strüver weiter, der das Leder mit feiner Hereingabe auf den mitgelaufenen Alex Kösling legte und dieser keine Mühe hatte, zum 5-2 zu vollenden.

In der 74. Spielminute konnte Bad Sachsa zwar noch einmal verkürzen, als der vom Torhüter zum Stürmer umfunktionierte Sebastian Jäckel einschoss, doch in der Schlussminute stellte Strüver mit dem 6-2 – Selmi hatte Strüver geschickt – und gleichzeitig seinem 45. Saisontor den alten Abstand wieder her. Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Joshua Haase ab.

Fazit: Revanche geglückt in einem kampfbetonten Spiel, in dem die Freiheiter sehr effektiv die Tore geschossen haben, gegen einen Gegner, der zumindest in Halbzeit Eins auf Augenhöhe operierte, in der zweiten Spielhälfte aber überrollt wurde.

FCF: Sukup – Draheim, Hausmann, Diekhoff, Isermann (46. Mancuso), Fischer, Kan (46. Selzer), Selmi, Winkler, Kösling, Strüver

 

ABOUT THE AUTHOR: Jürgen Stolze

Manager des 1. FC Freiheit

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