Freiheiter Reserve mit 5:0-Sieg // Derbe Klatsche für 1. Herren

1.FC Freiheit II.  vs.  SC HarzTor III.  5-0

Mit einem 5-0 Sieg über die III. Mannschaft des SC HarzTor beendete die 2. Mannschaft des 1. FC Freiheit ihre kleine Negativserie. Bereits in der 9. Spielminute konnte Antonio Caparelli seine Mannschaft in Führung schießen. Die frühe Führung baute Chris Knopp mit dem 2-0 für die Freiheiter in der 39. Minute aus, ehe es in die Halbzeitpause ging.

Im zweiten Spielabschnitt sorgte Sammis Gerloff für die Vorentscheidung mit dem 3-0 in der 52. Minute, ehe Massimo Caparelli mit zwei schönen Toren in der Endphase des Spiels (69. und 85.) das 4-0 und das 5-0 folgen ließ! Der SC Harztor blieb hinter den Erwartungen zurück und wird es schwer haben, die Klasse zu halten.

Die Freiheiter Reserve hingegen konnte sich auf Platz 6 schieben und erwartet zum nächsten Match am kommenden Samstag um 14:30 Uhr den DJK Krebeck, ebenfalls eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel, die zu bewältigen ist, bevor es am Montag im Pokal zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem VfL Herzberg kommt. Hier sollte sich die Mannschaft vornehmen, mit einer Revanche für das 1-11 im letzten Spiel in Herzberg zu liebäugeln!

FCF 2 : Töpperwien – A. Warmuth, Hahn, Groß, C. Knopp, Cavildak, Steuerwald, Sochacki, D. Stolze, Gerloff, Holzapfel, A. Caparelli, M. Caparelli

 

1. Herren in desolater Verfassung

1.FC Freiheit  vs.  TSC Dorste 0-7

Wer das Spiel gesehen hat, sah auch, dass zwei Mannschaften des unteren Tabellendrittels gegeneinander spielten. Das allerdings so ein Ergebnis zustande kam, lag an einer desolaten Verfassung der Freiheiter Mannschaft, die sich auch nach der Halbzeitpause nicht aufbäumten und gegen die Niederlage stemmten. Im Gegenteil, durch zwei völlig unnötige gelb-roten Karten wegen wiederholten Meckerns schwächten sie sich noch selbst und auch im nächsten Spiel in Scharzfeld werden diese Sperren noch negative Auswirkungen haben.

Bereits nach 7 Minuten, die Freiheiter hatten sich noch nicht richtig gefunden, schlug es zum ersten Mal im Kasten von Jörg Twardogorski ein, als Erik Wedemeyer einen Freistoß gefühlte 35 Meter vor dem Tor mit Direktschuß versenkte. Torhüter Twardogorski gab bei diesem Tor keine gute Figur ab, der Schuß aus großer Entfernung war durchaus haltbar. Aber alles Zaudern brachte nichts, Michael Ludwig in seiner unnachahmlichen Art machte mit zwei Toren zum 2-0 und 3-0 aus TSC-Sicht in der 30. und 40. Minute bereits vorentscheident für seinen Verein alles perfekt. Damit ging es in die Halbzeitpause.

Auch in Halbzeit Zwei kein verändertes Bild. Der FC Freiheit versuchte zwar Richtung Dorster Tor zu spielen, war jedoch an diesem Tag völlig überfordert mit dieser Aufgabe. Der TSC verlegte sich aufs Kontern und hatte Erfolg damit. In der 58. Spielminute schoß Gerrit Armbrecht das 4-0 aus Dorster Sicht und als sich nach zwei Ampelkarten der FCF nur noch mit 8 Feldspielern auf dem Platz sah, fielen die Tore wie am Fliesband gegen einen sich kaum aufbäumenden 1. FC Freiheit. Kevin Bergmann in der 79. Minute mit dem 5-0 für die Dorster und Maximilian Ludwig, der das 0-6 aus FC-Sicht erzielte (84.) hatten leichtes Spiel gegen die dezimierte Freiheiter Mannschaft, gegen die Samin Hosmani mit dem 0-7 den Schlußpunkt setzte und damit den Kantersieg für den TSC Dorste vollendete (90+3).

Fazit: Mir persönlich tun die Spieler leid, die sich 90 Minuten lang den Hintern aufreißen und von ihren Mitspielern nur wenig unterstützt werden. In so einer schlechten Verfassung gegen einen TSC Dorste zu verlieren, der auch das Fussballspielen nicht gerade erfunden hat, ist schon ein arges Ärgernis, dass man so einfach nicht übergehen kann. Sicherlich liegt es auch an der Qualität auf dem Platz und das die „Neuen“ erst integriert werden müssen und an fehlenden Spielern, aber ebenso auch an einigen Kameraden selbst, die sich nur schwerlich beherrschen können und zu Ausfällen führen, die unser Spiel und die dazu gehörige Kampfkraft nicht besser werden lassen. Es sind nicht immer die Gleichen, aber jeder einzelne sollte sich einmal hinterfragen, was er damit bewirkt! Wenn nicht innerhalb kürzester Zeit wieder Ruhe in die Mannschaft einkehrt, werden wir sang- und klanglos absteigen! Wollt ihr das?

FCF: Twardogorski – S. Selmi, Winkler, O. Selmi, Freye, Baginski, Yaled (60. Akarslan), Anlama (71. Kan), Lenz, Pilica, Gerloff

 

ABOUT THE AUTHOR: Jürgen Stolze

Manager des 1. FC Freiheit

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