4-1 Arbeitssieg im Lokalderby!

TuSpo Petershütte III.  vs.  1. FC Freiheit  1-4

Mit einem verdienten und erarbeiteten 4-1 Sieg und mit einer sehr guten kämpferischen Einstellung kehrten die Freiheiter vom Spiel mit hohem Derbycharakter aus Petershütte zurück. Auch spielerisch überzeugten die Töpperwien-Schützlinge über fast die gesamte Spielzeit.

Gleich zu Beginn des Matches wollten die Freiheiter zeigen, das der Aufwärtstrend keine Eintagsfliege ist. Mit gutem Spiel über mehrere Stationen wurde der Ball durchs Mittelfeld geschleust, wo mit Patti Ernst und Sammis Gerloff die Stürmer in Szene gesetzt wurden. Schon früh setzte man so die TuSpo-Dritte unter Druck, die sich nur mit langen Bällen aus der Abwehr auf die Spitzen Domjahn und Wild zu helfen wussten, das typische TuSpo-Spiel eben. Ein ums andere mal wurden auf FC-Seite gute Chancen vergeben. Ernst zog trocken aus 8 Metern ab, doch das Leder kam zu zentral auf das von TuSpo-Torwart Nils Michalitschke, der sicher hielt (16.) und Gerloffs Drehschuss aus 10 Metern strich knapp am langen Pfosten vorbei (21.). Auch die Gelegenheiten von Jan-Hendrik Freye aus kurzer Distanz (25.) und Oiacim Selmis Geschoss aus gut 25 Metern (34.) verfehlten ihr Ziel nach gespielten 35 Minuten.

Wie das so ist im Fußball, wenn du überlegen spielst, aber das Tor nicht triffst, bekommst du „hinten einen rein“! Ein alte Fußball-Regel besagt das jedenfalls, denn in diesem Spiel war es genau so! 36 Minuten waren gespielt, das wusste sich Arne Warmuth gegen einen durchgebrochenen Stürmer der Petershütter im Strafraum nur mit einem Foul-Tackling zu helfen. so dass dem sehr gut leitenden Schiri Jannis Wendt nichts anderes übrig blieb, als Strafstoß zu pfeifen. Und Markus Wild lies sich die Gelegenheit nicht entgehen, versetzte unseren FC-Keeper Steven Kunze – der ansonsten fehlerfrei blieb – und legte den Ball zur 1-0 Führung für TuSpo ins Netz (37.).

Keine hängenden Köpfe beim FCF! Bereits eine Minute später setzte Semi kurz nach dem erneutem Anstoß mit einem wunderschönen Pass Gerloff ein, der allein vor dem TuSpo-Torhüter auftauchte das Rund und an ihm vorbei ins Tor zirkelte, der Ausgleichstreffer zum 1-1 folgte sogleich auf das TuSpo-Tor (38.). Bis zum Halbzeitpfiff gab es viel Kampf im Mittelfeld, fast jeder Ball war hart umkämpft, keine Mannschaft wollte sich eine Blöße geben, aber beide Defensivreihen standen sicher.

Gleiches Bild auch Anfangs Hälfte Zwei. TuSpo schlug wie bisher lange Bälle auf die Spitzen, die aber von Hendrik Rabanda, Stefan Groß und Yan-Marten Winkler in der 2. Halbzeit völlig abgemeldet wurden. Und kamen sie dennoch einmal in Tornähe, gab es mit Kunze im FC-Kasten einen sicheren Keeper. Auf dem immer tiefer werdenden Geläuf des Petershütter Sportplatzes zählte jetzt auch die Kondition der Spieler zur Leistungsbestimmung. Und da setzten die FCer mit Freye, Selmi und Warmuth geradezu Zeichen, unermüdlich trieben sie ihre Mitspieler an oder setzten sie mit geschickten Pässen ein. Zahlreiche Chancen ergaben sich den Freiheitern, die TuSpo nun wieder stark unter Druck setzten.

In der 58. Spielminute setzte Arne Warmuth mit Traumpass Patrick Ernst ein, und der kaum vom Ball zu trennende Stürmer jagte die Kugel ins Netz zur umjubelten 2-1 Führung für den 1. FC Freiheit. TuSpo brachte jetzt mit Lunkewitz und Köhler zwei frische Spieler und wollte nun seinerseits den Ausgleich, doch wiederholt konnte die Abwehr, zu der sich jetzt Artur Gaus gesellte, der nach längerer Pause ein gutes Spiel zeigte, alle Gegenwehr entschärfen. Auch Freiheit konnte übers ganze Spiel gesehen mit Caparelli, Akman, Cavildak und Rebrov neue Spieler aufs Feld schicken. In der 80. Spielminute machte Patti Ernst für den FC alles klar, als er nach Sercan Cavildaks Einwurf den Ball schön abschirmte, sich zurecht legte und zum 3-1 einschoss. Damit waren für TuSpo alle Messen gelesen, die wenigen Angriffe setzte der FCF gleich in Konterangriffe um, einen davon nutzte Sercan Cavildak, als er das Leder mit einem gewollt schönen Schlenzer ins obere lange Eck des TuSpo-Tores zum 1-4 aus TuSpo-Sicht einnetzte (89.). Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Wendt die Partie ab!

Fazit: An den letzten zwei Spielen kann der FC-Anhang sehen, was diese Mannschaft zu leisten vermag! Wie ausgewechselt spielen sie miteinander, kombinieren richtig gut, kämpfen erfolgreich und helfen sich gegenseitig, wenn es erforderlich ist! Großer Fußball Jungs, großer Fußball! Wenn ihr dranbleibt, klettern wir die Tabelle noch etwas höher! Und die Gegner werden uns ihren Respekt zeigen müssen!

FCF: Kunze – Rabanda, Groß, Winkler, Warmuth, Gaus, Rebrov, Akman, Steuerwald, Cavildak, Caparelli, Selmi, Freye, Gerloff, Ernst

ABOUT THE AUTHOR: Jürgen Stolze

Manager des 1. FC Freiheit

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